Walldürn-Wallfahrt 2023 - Entwurf Anmeldung
Wallfahrt 2023 - Anmeldung Entwurf.pdf
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Pfarrei  St. Luzia Pflaumheim

Walldürn-Fußwallfahrt  2023

Freitag  30. Juni  und  Samstag  1. Juli

 

Leitwort 2023 nimmt

Zukunft und Hoffnung

in den Blick

Friede als Basis allen Handelns

Ein volles Programm erwartete die Organisatoren und Teilnehmer des diesjährigen Pilgerführertreffens in der Wallfahrtsstadt. Die Entwicklung und Reflexions-Fragen der eigenen Wallfahrtsgruppe, Informationen zur Wallfahrt in Walldürn und die Vorstellung des Leitworts für die Wallfahrt 2023 standen dabei im Mittelpunkt der Zusammenkunft.

Zunächst kam man aber zur gemeinsamen Eucharistiefeier in der Wallfahrtsbasilika zusammen, zu der Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv alle herzlich begrüßte. In seiner Predigt blickte der Franziskanerpater auf den Begriff der Freiheit, als eines der Schlagworte unserer Zeit. Gleichzeitig gäbe es aber auch Unfreiheit und Zwang und vieles unterliege Regeln und Gesetzten. „Damit wir frei sind, hat uns Christus befreit. Bleibt also fest, und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen. Ihr seid zur Freiheit berufen", zitierte er Paulus im Brief an die Galater. „Wieso wurden aus den einfachen Geboten der Gottes- und Nächstenliebe so viele, komplizierte und oft unbegreifliche Gesetze?“, ergänzte Bregula. „Die Frage sei, was wir lieber wollen: Freiheit, die auch unbequem sein kann und uns einiges abverlangt an persönlicher Entscheidung vor Gott - oder Unfreiheit durch das Gesetz, was bequem ist, weil es uns letztlich alle Entscheidungen abnimmt.“ Fest steht: „Die Liebe zu Gott und zum Nächsten lässt uns erkennen, was richtig und gut ist.“

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Aussprachen. Wallfahrtsleiter Pater Josef begrüßte dazu auch seine Mitbrüder, die Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen des Wallfahrtsausschusses sowie Bürgermeister Markus Günther und die Vertreterinnen der Tourist-Information der Stadt Walldürn. Klar erkennbar war bei allen Verantwortlichen der Fußpilgergruppen, dass die Gruppen kleiner geworden sind. Manche Pilgerleiter sahen diese Entwicklung aber auch als „angenehm“, da die Planungen in der aktuellen Situation doch erheblich einfacher zu bewältigen seien. Es sei eben zunehmend schwierig geworden ausreichend Unterkünfte für die Pilger zu finden. Auch das Thema der Pilgerwerbung wurde nicht ausgespart und es ließen sich zahlreiche Ansätze dazu finden: Das frühzeitige Miteinbeziehen der Erstkommunionkinder, der Firmanden, aber auch der älteren und kranken Menschen, die dann zum Einzug in Walldürn mit dem Bus dazukommen können, machte ein breite Teilhabemöglichkeit für alle deutlich. Eine gute Mischung aus moderneren Texten und Liedern, aber auch die Beibehaltung von guten Traditionen sei wichtig um alle Pilger anzusprechen. Die frühzeitige Bewerbung der Wallfahrt nach Walldürn in verschiedenen Publikationen ist notwendig und die Ansprache über die sozialen Medien unverzichtbar um gerade die jüngeren Generationen zu erreichen. Auch die Einladung für ein „Reinschnuppern“ in eine mehrtägige Wallfahrt sei eine Möglichkeit um das Interesse zu wecken und neue Pilger zu gewinnen.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Eva-Maria Kötter präsentierte anschließend das Leitwort zur Wallfahrt 2023, das inhaltlich von Pater Irenäus Wojtko OFMConv vorbereitet wurde, der an dem Treffen nicht teilnehmen konnte. „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“ (Jeremia 29, 11), so lautet das nächstjährige Thema zur Wallfahrt. Gerade in diesen unsicheren Zeiten suchen die Menschen nach einem Ort, einer Umgebung oder nach Mitmenschen, die Halt und Orientierung geben sowie Hoffnung, Perspektiven und Zukunft vermitteln. „In dieser Suche nach einer neuen Lebensperspektive lässt Gott uns nie allein und dazu verspricht er uns sein Wort durch seinen Propheten Jeremia“, so die Kernbotschaft der Vorstellung. „Was ist Hoffnung für mich“, mit dieser Frage wurde gemeinsam nach einer Reihe von Lösungsansätzen gesucht. Das Thema der Wallfahrt 2023 nehme das Christsein in den Blick und wurde mit verschiedenen Bibelstellen untermauert.

Erfahrungsberichte von Pilgerführern waren hilfreich für den Blick auf die eigene Pilgergruppe. Eva-Maria Kötter (links stehend) moderierte die Diskussion.

Mit den Fragestellungen: Welche Position nehmen wir ein? Wie gehen wir damit um? Bezeugen wir einen Gott, der auch heute mit uns unterwegs ist und sich um unser Wohl sorgt? wurden die Pilgerführer zum Nachdenken angeregt. Die Feststellung: „Die Verheißung Gottes, die uns durch Jesus Christus alle Hoffnung und Zukunft geben werde, kann nur Wirklichkeit werden, wenn es zugleich Frieden gibt - in uns selbst, in unseren Familien, in Nachbarschaften und in dieser Welt“, rundete die Präsentation ab. Mit einer kurzen Schlussandacht und dem Segen endete dann das Treffen in Walldürn.

Bericht: Achim Dörr

https://www.wallfahrt-wallduern.de/detail/nachricht/id/169559-leitwort-2023-nimmt-zukunft-und-hoffnung-in-den-blick-friede-als-basis-allen-handelns-konstruktives-treffen-der-pilgerfuehrer/?cb-id=12189906

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