Petersbildstock

Der Petersbildstock stand ursprünglich am Ortsausgang unten an der alten Großostheimer Straße. Als diese Straße im Zuge des Bahnbaus 1911 höher gelegt wurde, war der Bildstock kaum noch zu sehen.

Nachdem er viele Jahre ein kümmerliches Dasein gefristet hatte und nach einer Beschädigung kaum beachtet am Wegrand lag, wurde er 1975 von der damals noch selbständigen Gemeinde Pflaumheim renoviert. Dabei wurde die Petrusfigur vom Bildhauer Hermann Kröckel (A’burg-Nilkheim) neu erstellt und als neuer Standort die jetzige Großostheimer Straße ausgewählt. Das kleine Seitengässchen an deren Weggabelung der Bildstock platziert wurde, erhielt sinnigerweise den Namen „Am Petersbildstock“.

Oben auf dem Bildstock befindet sich eine Kreuzigungsgruppe.

Die Petrusfigur befindet sich in einer Nische und ist durch einen Baldachin überdacht. Unter der Petrusfigur ist in den Bildstock ein Engelskopf eingearbeitet unter welchem sich eine Inschrift befindet:

Peter Kabes Landschef zu Pflaumheim 1624

„Kabes“ ist in der heutigen Zeit gleichzusetzen mit dem Namen „Kappes“, so dass die Inschrift ins heutige Übersetzt bedeutet, dass ein Peter Kappes um 1624 Landschöff in Pflaumheim war.

Außerdem befinden sich auf dem Sockel 3 nicht näher zu erklärende Symbole sowie ein Bibelspruch

Vater Abraham erbarme dich ………..

Der Petersbildstock gilt nach Expertenmeinung (Geschichtsverein Bachgau) als Pestsäule, weil gerade zu der Zeit, als der Petersbildstock sowie ähnliche Pestsäulen wie z.B. in Großostheim oder Radheim aufgestellt wurden, viele Menschen der Pest zum Opfer fielen.

 

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