Kreuz am Bergweg

Auf dem Weg zum Wald (früher Bergweg) steht ein schönes Sandsteinkreuz, welches die beiden ledigen Jungfrauen Margarete und Eva Maria Zahn (Töchter aus zweiter Ehe von Christoph Zahn) haben errichten lassen. Im Sockel ist zu lesen:

Dieses Kreutzbild haben bemelten Jungfern namentlich Margredta und Maria Efa Zahn in zu Ehren des biteren Leiden und großen Heiligen S. Wendelin auf richten lassen im Jahr 1764.

Wendelin ist der Schutzpatron für die Schäfer und das Vieh.

In einer der 3 Nischen unter dem Körper des gekreuzigten Christus (vorne, lnks und rechts) wurde vom Geschichtsverein Bachgau eine Pieta als farbiges Tonrelief eingefügt (Maria mit dem Leichnam ihres Sohnes Jesus), welches von der Heigenbrücker Keramikerin Marliese Pranger erstellt wurde.

Viele Jahre war das Kreuz im Frühsommer auch Ziel einer Bittprozession, in welcher um gedeihliches Wetter und fruchbare Äcker und Landschaften gebetet wurde. Nach der Ausweisung dieser Gegend als Baugebiet und der abnehmenden Anzahl der Prozessionsteilnehmer wurde diese Bittprozession gesrichen und der Wettersegen nur noch in den beiden Bittprozessionen an die Anna-Kapelle sowie zur Muttergottes am Trieb erbeten.

 

 

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