BACHGAU-BOTE

17.8.2017

 

        

Quellkartoffel mit Dupp Dupp

Zeltlager der Ploimer KjG

Am Sonntag, den 30.7.2017 um 14 Uhr, kamen alle Kinder am Zeltplatz in Soden an und das Zeltlager begann. Zunächst wurde allen unser Thema "Gestrandet" erklärt, sowie die Regeln des Zeltlagers, das "Law & Order", vorgestellt. Danach lernten wir uns bei ein paar Spielen kennen und bezogen die Zelte. Auch bei diesem Zeltlager gab es wieder Dienste und Nachtwachenposten, die eingeteilt werden mussten. Als dies geschafft war, bemalten wir unsere Lagerfahne und unsere Zeltfahnen. Zum Abendessen gab es Würstchen mit Sauerkraut, was jedem gut schmeckte. Um 20 Uhr trafen wir uns schließlich am Lagerfeuer und sangen noch ein paar Lieder bevor wir dann schlafen gingen. Montag, der Workshoptag, begann mit einem leckeren Frühstück. Danach ging es zu den verschieden Ständen. Getreu dem Piraten bzw. Gestrandetmotto, gab es folgendes zur Auswahl: Piratenhütte, Augenklappen, Schaumstoffwaffen, Schiffslaternen und Hütte basteln, Tattoos, Bärte und Tarnbemalungen malen, Seile binden, Batiken und Bändchen knüpfen. Zwischendurch wurden wir mit Nudeln und Bolognesesoße gestärkt. Abends gab es wie gewohnt Lagerfeuer mit Improtheater. Schließlich wurden wir ins Bett geschickt. Doch mitten in der Nacht wurden wir von der BLG (brutal laute Glocke) geweckt. Die Suche nach Überfällern begann. Diesen gelang es direkt die Lagerfahne zu erbeuten. Trotzdem schafften wir es am Ende alle Überfäller zu fangen und die Lagerfahne wieder in unsere Hände zu bekommen.

Am Dienstag nach dem Frühstück spielten wir das Schiffsbruchspiel, bei dem richtiger Teamgeist gefragt war. Dabei wurden wir in 2 Teams geteilt und auf einem großen Gelände einzeln verteilt. Doch so ein Schiffsbruch endet bekanntlich nicht ohne Folgen. Deshalb bekam jeder eine "Behinderung" gesagt, wie z.B. linkes Bein oder Arm gebrochen, die er dann spielen musste. Ziel war es, am Ende als ganzes Team auf die rettende Insel zu kommen. Nach einer leckeren Curryreispfanne, die es zum Mittagessen gab, spielten wir Teamer-VS.-Kinder. Dabei gewannen die Kinder in den Kategorien Tauziehen und Völkerball und holten sich somit den 2:1 Sieg gegen die Teamer. Nach einer Weile Freizeit gab es Abendessen. Danach versammelten wir uns wieder am Lagerfeuer und sangen noch ein bisschen, um anschließend diesmal eine ausnahmsweise ruhige Nacht zu verbringen.

Am Mittwoch, dem Chillauitag, durften wir länger schlafen, bevor wir gemütlich brunchten. Es gab auch noch einige Workshops, wie Gläser mit Sand befüllen und Muschelketten basteln. Nachmittags nach Leberkäse, Spinat und Kartoffeln, gab es noch Spiel- und Sportangebote, wie Werwolf oder Völkerball. Insgesamt war der Tag aber eher gemütlich. Mittags fanden wir am Bach eine Flaschenpost mit einem Brief, worin stand, dass wir einen Schatz suchen sollen. So brachen wir am Abend zu einer kleinen Nachtwanderung mit unseren selbstgebastelten Schiffslaternen auf. Am Ende fanden wir den Schatz auf einer kleinen Lichtung im Wald. In der Schatzkiste befanden sich Schokotaler, die wir mit Begeisterung verzehrten. Wieder am Zeltplatz angekommen, ging es ab ins Bett. Doch an Schlaf war nicht zu denken. Es gab wieder einen Überfall. Diesmal gelang es den Überfällern nicht unsere Lagerfahne zu klauen! Doch sie ließen ein paar Dinge aus unseren Zelten mitgehen, die wir uns aber wieder zurück erkämpften.

Am Donnerstag, nachdem alle gestärkt waren, ging es los zum Geländespiel. Dieses Jahr war es aber eine andere Version. Wir wurden in 4 Gruppen eingeteilt, die jeweils ein Schiff bildeten. Jedes Teammitglied eines Schiffs bekam ein Armband in der gleichen Farbe, das sichtbar am Körper getragen werden musste. Denn jede Gruppe sollte herausfinden, welche Leute zu welchem Schiff gehören. Dies wurde dann dem Kapitän des eigenen Schiffs mitgeteilt. Am Ende hat die Gruppe bzw. das Schiff gewonnen, die die meisten Farben richtig hatte. Nach dem Mittagessen, es gab Schinkennudeln, bereitete sich jedes Zelt auf den Bunten Abend vor. Dabei musste man zusätzlich zum zelteigenen Akt eine Choreografie zu einem Lied erfinden, welches es uns zugeteilt worden war. Als das Abendessen vorbei war, begann der Bunte Abend. Von Henry moderiert, bekamen wir tolle Choreografien, lustige Spiele, Quizshow und ein um gedichtetes Lied zu hören und zu sehen. Dabei fanden wir auch unser neues Zeltlagerlied mit einer tollen Choreografie: Quellkartoffel mit Dupp-Dupp. Doch dieser Bunte Abend ging leider sehr schnell zu Ende und so mussten alle ins Bett. Doch es gab schon wieder ein Überfall. Dieser verlief aber nicht so gut, denn einige Überfäller verletzen sich.

Freitag. Der letzte Tag einer tollen Woche war gekommen. Nach dem Frühstück war es Zeit, die Zelte auszuräumen. Als alle damit fertig waren ging es los, die Zelte zu säubern und abzubauen. Nach ein paar Stunden mit viel Gestöhne und gemeinsamer Kraft waren die Zelte abgebaut und der Zeltplatz sauber. Danach wurde noch ein tolles Gruppenfoto gemacht. Zum Schluss versammelten sich alle Kinder und Teamer nochmals am Lagerfeuer und machten eine kleine Feedbackrunde mit Franzi. Diese lief, mit ein paar Ausnahmen, eigentlich positiv. Während der Feedbackrunde hörte man aber schon Eltern reden und Autotüren schlagen, obwohl eigentlich erst in einer halben Stunde Abholzeit gewesen wäre. So wurde der Zeltplatz abgesperrt bis wir fertig waren. Dann durften die Eltern ihre Kinder schon wieder in die Arme nehmen. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns alle von den Freunden und Teamern. Eine tolle Woche war zu Ende!

Wir wollten uns noch einmal bei den ganzen Teamer bedanken, die das ganze Zeltlager auf die Beine stellen und ohne die es gar nicht möglich wäre, dass wir so eine tolle Woche jedes Jahr auf Neue miterleben dürfen. DANKE!!!!! Ein besonderer Dank gilt aber auch der Feuerwehr, die uns ihren Laster zum Transport unseres Materials zur Verfügung stellte, sowie Christian Moßdorf, der das Fahren übernahm. Außerdem danke an Christine Reichert-Rachor für den Transport der Zelte und an Birgit und Andreas Goldhammer für den täglichen Brötchenservice und Günther Goldhammer für das zur Verfügung gestellte Holz.

Julia Seitz und Kim Gebert

 

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